Mittwoch, 15. März 2017

Review | A | Kuuchuu Buranko



Originaltitel: Kuuchuu Buranko
Englischer Titel: Welcome to Irabus Office
Season: Herbst 2009
Genres: Slice of Life, Comedy, Psychological, Seinen
Episoden: 11
Studio: Toei Animation

Inhalt:
In jeder der 11 Folgen dreht es sich um einen anderen Patienten des Psychiaters Irabu, wobei die Patienten die jeweiligen Protagonisten sind und nicht der Doktor selber, obwohl dieser in jeder Folge vertreten ist.
Der Patient wird vorgestellt und Dr. Irabu demonstriert seine ganz eigenen aber durchaus Effektiven Behandlungsmethoden.
Bemerkenswert auch seine offensichtliche Begeisterung für das
Verabreichen von Vitaminspritzen.


Persönliche Meinung:
Mir hat gefallen, dass die Story trotzt wiederholender Muster nie an Spannung oder Witz verloren hat.
Man konnte zu Beginn jeder Folge mitraten, woran der aktuelle Patient wohl grade leidet.
Sehr toll gemacht: Die Verknüpfung der Geschehnisse, jeden der Charaktere trifft man irgendwo nochmal wieder, dieses Mal als Statist im Hintergrund oder in einer anderen unauffällig beeinflussenden Position.
Egal ob der schräge Dr. Irabu, seine sehr knapp bekleidete Assistentin Mayumi oder die im Zentrum stehenden Patienten - Allesamt eine angenehme Mischung aus wahnsinnig und absolut normal.

Die Genres passen soweit alle,
Comedy auf jeden Fall, wobei bemerkenswert ist, wie geschickt die Comedy-Elemente mit dem Ernst psychischer Erkrankungen gepaart sind.
Psychological ebenfalls vorhanden.

Zur Animation:
Wer MindGame mag, mag auch Kuuchuu Buranko von der Animation her!
Sehr wilde Mischung aus Zeichnung und Real-Menschen, als Collage eingefügte Papp-Menschen und realitätsferne Farbenkombinationen beherrschen diesen Anime.
Der verrückte Zeichenstil untermalt den sehr verrückten Charakter des Dr. Irabu nochmals.
Persönlich fand ich den Stil sehr toll. Es ist etwas komplett anderes.

Das Ende hat mich mit seiner doch sehr tiefgründigen Message gefallen.

Fazit:
Super Anime, gut für alle, die mal was erfrischend Verrücktes gucken möchten!

Donnerstag, 9. März 2017

Review | M | Ne Senpai, Oshieteyo



Originaltitel: Ne Senpai, Oshieteyo
Deutscher Titel: Sag mir bitte, was Liebe ist
Story: Naho Watarumi
Zeichnungen: Lalaka Kojima
Verlag: Tokyopop
Anzahl Bände: 1
Genres: Slice of Life, Romance, Shounen-Ai
FSK: 15+

Inhalt:
Hirano hat das Gefühl, seit der erneuten Hochzeit seiner Mutter keinen Platz mehr zu haben in der Patchworkfamilie,
und beschliesst, in ein Wohnheim weiter weg zu ziehen.
Im Wohnheim angekommen erfährt er, dass hier nach dem sogenannten "Tutor-System" verfahren wird,
und jedem Neuling ein älterer Schüler zugeteilt wird.
Hiranos Tutor Morioka stellt sich allerdings als äusserst unwillige Person heraus,
die absolut keine Lust hat, sich um Hirano zu kümmern.
Ausserdem kursieren komische Gerüchte in der Schule,
wonach Morioka an seiner früheren Schule einen jüngeren Schüler aus der Basketball-AG gemobbt haben soll.

Der Zufall will es, dass Hirano und Morioka doch noch ins Gespräch kommen,
und schon bald merkt Hirano, dass Morioka alles andere als der fiese Mobber ist,
als der er dargestellt wird.

Persönliche Meinung:
Um Gottes Willen, diese Geschichte ist so unglaublich süss erzählt!
Vom Storytelling her hat es mich sehr an Rutta & Kodama erinnert.
Der junge, unbedarfte Hirano und der grummelige, abweisende Morioka geben ein absolut tolles Paar ab,
und es hat mir viel Spass gemacht, ihre, zugegeben etwas holprige, Liebesgeschichte zu verfolgen.
Der Storyfluss an sich war angenehm, es gab keine riesigen Zeitsprünge und es wurde auch nicht zu sehr auf der Stelle getreten,
trotzdem passiert, rational betrachtet, in der ganzen Geschichte nicht viel.
Es ist ein hin und her zwischen Hirano und Morioka, und vorallem auch in Hiranos Kopf.
Mal möchte er unbedingt Moriokas Gesellschaft, mal findet er wieder einen (absurden) Grund, warum er das doch wieder nicht will.

Nichtsdestotrotz schafft es das Mangaka-Paar, immer wieder zurück zum ursprünglichen Storystrang zu gelangen.
Die Zeichnungen fand ich toll, ich bin nicht verliebt, aber sie haben gut gepasst. Teilweise war ich etwas an Kanna Kii erinnert!

Die Länge fand ich sehr passend. Anders als bei anderen Einzelbänden, hatte ich am Ende nicht das Gefühl, noch zu wenig erfahren zu haben.
Möglicherweise liegt das auch daran, dass die Charaktere generell sehr an der Oberfläche bleiben und menschliche Tiefen nur minimal angekratzt werden.

Fazit:
Für Shounen-Ai Fans etwas sehr Schönes!

Donnerstag, 2. März 2017

Review | M | Ysquare



Titel: Ysquare
Mangaka: Judith Park
Verlag: Carlsen Comics
Anzahl Bände: One Shot
Genres: Romance, Comedy
Erscheinungsdatum: 2005
Preis: 6,00 €


Inhalt:
Yoshitaka Kogirei sieht gut aus, und.. sieht eigentlich einfach nur gut aus.
Alles andere scheint bei dem Teenager nämlich überhaupt nicht zu klappen.
Er ist in der 11. Klasse sitzengeblieben und egal wie er es anstellt, kein Mädchen will irgendwas von ihm wissen.
Dabei wäre das doch Yoshitakas grösster Wunsch: Eine Freundin! Am Besten eine, die auch noch heiss aussieht.
Als Yoshi seinem Klassenkameraden Yagate begegnet und feststellt, dass dieser der reinste Mädchenmagnet zu sein scheint,
bittet er diesen, ihm Tipps zu geben. Yagate geht auf diesen Deal ein.. und das, obwohl er doch gar nicht auf Mädchen steht!

Persönliche Meinung:
Okay, also.. die Story ist absolut flach, der Humor ist absolut flach und.. alles. Generell. Argh :D
Trotzdem kam ich absolut nicht drumrum, den Hauptcharakter und Yagate in mein Herz zu schliessen,
trotzdem, oder vielleicht grade weil, die beiden, vorallem Yoshitaka, einfach absolut hoffnungslos bescheuert sind.
Die Charaktere haben Charme und man kann sich auf einer ganz schrägen Ebene mit ihnen identifizieren,
schliesslich findet "Ysquare" neben dem ganzen Liebeskram auch noch Platz für die Alltagssorgen ganz normaler Teenager.

Von den Zeichnungen war ich wirklich überrascht, rein vom Cover her war ich nämlich nicht wirklich begeistert.
Während der Geschichte selber wars dann aber wirklich okay, die Panels sind nicht wirklich detailiert, das passt aber zu der leichtherzigen Geschichte.

Fazit: 
Is super für jeden, der auf der Suche nach etwas leichtem, lustigem ist. Aber Achtung; Flachwitze!


Sonstiges:
Ysquare ist tatsächlich eigentlich kein Manga, sondern ein Deutscher Comic "im Mangastil".
Er wird also ganz normal wie andere Manga auch gelesen und der Stil ist auch absolut Manga-haft.
Irgendwie kam es mir aber zwischendrin schon so vor, als hätte sich die Autorin (Mangaka?) nicht zwischen Japanischen und Chinesisch/Koreanischen Namen entscheiden können^^

Mittwoch, 22. Februar 2017

Review | A | I shall never return



Originaltitel: Boku wa Konomama Kaeranai
Englischer Titel: I shall never return
Season: Frühling 1994
Genres: Slice of Life, Shounen-Ai, Drama
Episoden: 1
Studio: J.C.Staff



Inhalt:
Ken und Ritsuro sind schon lange Freunde, und das,
obwohl Ken seinem Kumpel regelmässig die Mädchen ausspannt,
nur um sie nach wenigen Wochen wieder fallen zu lassen.

Dann bricht Ken plötzlich die Schule ab und prostituiert sich, um Geld zu verdienen.
Ritsuro muss ihn mehr als einmal aus brenzligen Situationen retten,
und trotzdem weiterhin schaut weg - und versucht, sich ein ganz normales Leben aufzubauen,
mit seiner neuen Freundin Moeko,
Doch dann taucht Ken auf, drauf und dran, auch diese Beziehung wieder zu zerstören.
Ritsuro stellt ihn zur Rede - und erhält eine Antwort, mit der er niemals gerechnet hätte.

Persönliche Meinung:
Einerseits.. hat mir diese OVA sehr gut gefallen.
Ich fand die Idee der Story spannend, die Charaktere wurden gut porträtiert und ihre turbulente Freundschaft wird schön dargestellt.
Leider fehlte mir aber der Funke, der überspringt: Es bleibt alles so.. theoretisch.
Es werden keine Emotionen über den Bildschirm hinaus transportiert, die Dramatik kommt nicht rüber.
Man versteht, aha, das ist jetzt grade tragisch, und kann es vielleicht auch so empfinden,
aber nur, wenn man aus eigenen Erfahrungen schöpft und damit verbundene Emotionen reproduziert,
aber die OVA selber kann keine originale Gefühle auslösen.

Die Story besitzt ganz viele Ansätze die wirklich gut sind, dann aber im Laufer der Story verloren gehen und nie wieder erwähnt werden.

Die Animationen sind dem Jahrgang entsprechend.

Fazit:
Die turbulente Geschichte zweier sehr gegensätzlicher Jungs - 's oke.

Donnerstag, 16. Februar 2017

Review | A | Hataraku Maou-Sama!



Originaltitel: Hataraku Maou-Sama!
Englischer Titel: Devil's a Part-Timer
Season: Frühling 2013
Genres: Action, Comedy, Superpower, Fantasy
Episoden: 13
Studio: White Fox



Inhalt:
"Der Dämonenkönig Satan ist einen Schritt davon entfernt, seine Welt komplett zu erobern, als er plötzlich nach Tokio transportiert wird. Um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen, ist er gezwungen, als Aushilfskraft in einem Fast-Food-Restaurant zu arbeiten. Seine Eroberungspläne formt er kurzerhand um und beschließt nun Japan zu erobern, wobei für ihn dafür der erste Schritt ist, dass er von einer Aushilfe zu einem fixen Angestellten aufsteigt. Währenddessen erreicht aber auch die Heldin Emilia unsere Welt und macht sich auf die Suche nach Satan, um ihn zu vernichten."


Persönliche Meinung:
Was passiert denn eigentlich, wenn der Teufel plötzlich mit seinem obersten Dämonen in einer Ein-Zimmer Wohnung in Japan haust und beim "RgDonalds" um die Ecke jobbt?

Die Antwort darauf weiss "Hataraku! Maou-Sama"; oder bildet sich dies zumindest ein.
Fängt die Story doch furchtbar episch auf "Ente Isla" an, ein Kampf um den Frieden dieser Welt zwischen Bösewicht und Gutewicht,
so endet diese Spannung doch genau in dem Moment, in dem der dunkle Lord des Anime im heutigen Japan strandet, zusammen mit seinem Obersten Stabs-Dämonen Alsiel.
(Eigentlich) weder der Sprache noch den Gepflogenheiten unserer Welt mächtig, stehen die zwei alsbald vor einer grossen Herausforderung.
Ihrer Magischen Kräfte sowie ihres heroisch-dämonischen Aussehens beraubt, müssen sie nun versuchen, sich den Mechanismen dieser fremden Welt anzupassen.
Schnell ist beschlossen: Wenn der grosse Maou-Sama seine heimatliche Welt nicht haben kann, versucht er es eben mit jener hier, die ihm grade zur verfügung steht!
Und wie macht man das am Besten, ohne Zauberkräfte? Richtig; man heuert im hiesigen Fast-Food Laden an, als Grundstein des neuen Imperiums!

Natürlich lässt auch die Gute Seite nicht lange auf sich warten; aber anstelle von epischen Kämpfen und Katz-und-Maus-Spielen warten lahme Dialoge und und ein paar Hundert Schwüre ala "Ich leg dich um"!
Aber passieren tut nichts.

Generell kommt, meiner Meinung nach, die Action und die Dramatik viel zu kurz in diesem von Comedy übersättigten Anime.
Auch wenn einige Elemente sehr gut und witzig platziert und durchdacht sind - wer will denn bitte NICHT Lucifer als 18-jährigen Punk-Hiki sehen? - kommt das meiste doch sehr erzwungen und öde rüber.
Als Beispiel wäre da die Tatsache anzuführen, das eine gewisse Lady ganz hin und weg ist als sie von Eisenbahnen und U-Bahnen erfährt, während ihre..."übernatürlichen" Genossen dies gezielt übergehen.
Ist nicht nur unlogisch, sondern vorallem einfach nicht lustig.

Auch von den Beziehungen der Charaktere untereinander erfährt man zwar einiges, gespürt habe ich aber nichts davon.
So ist es dem grossen bösen Satan nicht nur komplett egal, was nach dem Einsturz aus seinem Hausmann Alsiel geworden ist,
Alsiel seinerseits interessiert es auch nicht im geringsten dafür, was mit seinem Herren denn so vonstatten geht. VIEL wichtiger ist da doch seine persönliche Beziehung zu seinem Flattermantel.
Schade schade, dass auf Kosten der Comedy sämtliche Tiefe in den Beziehungen fehlt.
Einzige wirklich positive Sache hier ist die Wandlung, die Maou durchläuft. Die hat mir sehr gut gefallen.

Und während ich versucht habe, den wahren Sinn hinter der Story zu entdecken (der übrigens TATSÄCHLICH DA ist, aber eine halbe Abrissgesellschaft und den Master in Philosophie verlangt, um entdeckt zu werden),
war der Anime irgendwie auch schon zu ende.
Einfach so.

Fazit: 
Eine wirklich interessante Grundidee mit mehr Löcher im Plot als ein gängiges Nudelsieb, Comedy Comedy Comedy und Charaktere die sich selber nicht wirklich ernst nehmen.
Is okay. Kann man gucken. Muss man aber nicht.

Mittwoch, 8. Februar 2017

Review | M | Lost and Found



Titel: Lost and Found
Mangaka: Mikiko Ponczeck
Verlag: Tokyopop
Anzahl Bände: 1
Genres: Drama, Yaoi, Violence
FSK: 16
Erscheinungsjahr: 2011



Inhalt:
Shunsuke hat seinem langjährigen besten Freund Kyohei gestanden,
dass er in ihn verliebt ist, und macht die brutale Erfahrung, hintergangen und fortan schlimm gemobbt und verprügelt zu werden.
Trost findet Shunsuke bei seinem seltsamen Nachbarn Tatsuya, der ihm zu jeder Tages-, und Nachtzeit zuhört.
Eines Tages, nachdem er besonders brutal verprügelt wurde, beobachtet Shunsuke zufällig, wie ebenjener Nachbar einen Mord verübt.
Und ehe er sich versehen hat, sitzt er in Tatsuyas Wohnung - und hört sich dessen Geschichte an.

Persönliche Meinung:
Storytechnisch wirklich gut gelungen mit einigen unerwarteten Wendungen!
Der Leser wird in angenehmem Tempo an die Situation von Shunsuke herangeführt, und kann Verständnis für die Situation aufbringen.
Ich fand es wirklich sehr mitreissend, das Martyrium von beiden - Tatsuya und Shunsuke - wird emotional und sehr direkt erzählt.
Auch durch die restliche Story wird man gut geführt und der rote Faden ist solide und hinterlässt wenige Fragen.
Auch der Zeitsprung am Ende fügt sich gut in die Geschichte ein.


Die Zeichnungen sind sehr spartanisch gehalten, mit Ausnahme des Schmetterling-Tattoos von Tatsuya,
was dazu führt, das dieses irgendwie deplatziert wirkt.

Fazit:
Die Story ist wirklich was anderes! Unter all den inflationären Yaoi/Shounen-Ai Stories die aktuell so rumfliegen definitiv eine der Besseren!

Mittwoch, 1. Februar 2017

Review | M | Ein wenig wie Romeo und Julia



Original TItel: Anokoto Juliet
Deutscher Titel: Ein wenig wie Romeo und Julia
Mangaka: Lalaka Kojima
Verlag: Tokyopop
Anzahl Bände: Einzelband
Genres: Shounen-Ai, Drama, School
FSK: 15
Preis: 9.00 CHF / 6,50 €

Inhalt:
Ein bisschen wie Romeo und Julia (Hauptstory)

Mitsuru und Ryosuke sind schon lange ein Liebespaar und alles könnte so schön sein,
wären die Väter der Beiden nicht zutiefst verfeindet und dementsprechend komplett gegen die Beziehung ihrer Söhne.
Um endlich offen ihre Gefühle zeigen zu können,
beschliessen die beiden, von zuhause abzuhauen.

Ein dramatischer Freund/Ein melancholischer Freund (Nebenstory 1)

Seit Hina als Kind bei einem Vorsprechen für einen Idol-Job teilgenommen hat,
ist er ein gefragter Jugendstar und hat massenweise Fans.
Immer an seiner Seite ist sein Kindheitsfreund Rokuta - der schon lange Gefühle für Hina hegt.
Über viele Umwege und Hindernisse finden die zwei schliesslich zueinander,
aber mit einem Star zusammen zu sein, ist eben doch nicht ganz so einfach, wie anfangs gedacht.

Der Abschied von den Liebesbriefen (Nebenstory 2)

Takayama ist ein stiller, zurückgezogener High-School Schüler, der auftragsweise Liebesbriefe schreibt für Mädchen.
Als eines Tages der Geist eines ermordeten Mädchens von seiner rechten Hand Besitz ergreift, führt ihn dies mit dem trauernden Suzu zusammen.
Suzu ist der ehemalige Freund der Verstorbenen, und sie versucht, mit ihm Kontakt aufzunehmen, indem sie sich Takayamas Schrift "leiht".
Und während Suzu versucht, die ganze Geschichte zu glauben und langsam Abschied zu nehmen von seiner Geliebten,
merkt Takayama, wie sich ganz und gar unangebrachte Gefühle in ihm regen.

Persönliche Meinung:
Wow, ich war super enttäuscht von dem Manga!
Die Hauptstory klang unheimlich vielversprechend und hat toll angefangen.
Aber dann war sie nach nur 25 Seiten schon zu Ende!
Und hat damit den kleinsten Anteil am ganzen Manga.
Logischerweise kann in der kurzen Zeit auch nichts gross aufgebaut werden,
man erfährt ein bisschen was von den Umständen, ein bisschen was von den Charaktere,
ein bisschen was von ihren Gefühlen und ein bisschen was von ihrer Situation.
Aber eben, immer nur ein bisschen, und das hat mich sehr frustriert.
Da würde sooo viel Potential drin stecken!

Wenigstens waren die zwei Nebenstorys okay.
Nebenstory 1 war richtig süss, wenn auch ein wenig 0815-unbeholfene-Teenieliebe,
aber der Storyfluss war angenehm und aus den begrenzten Seiten wurde Verhältnismässig war gemacht.
Die zweite Nebenstory fand ich sehr merkwürdig, vielleicht auch, weil ich mit der übernatürlichen Note überhaupt nicht gerechnet habe.
Ausserdem hat sie kein Happy End, was zwar an sich nichts Schlimmes ist, aber damit irgendwie im Kontrast zur ersten Nebenstory steht.
Hat mich irgendwie gestört.

Die Zeichnungen sind okay, besitzen für mich aber keinen Wiedererkennungswert.

Fazit:
Joah.. 0815 Shounen-Ai