Originaltitel: Hotarubi no Mori e
Englischer Titel: Into the Forest of Fireflies's light
Season: Sommer 2011
Genres: Slice of Life, Drama, Fantasy, Romance
Episoden: 1 (Kurzfilm)
Studio: Brain's Base
Inhalt:
Als sich die sechsjährige Hotaru im Wald des Berggottes verläuft, trifft sie unverhofft auf Gin, der augenscheinlich menschlich zu sein scheint. Es heisst, im Wald des Berggottes leben allerlei Geister und spirituelle Wesen.
Gin erzählt Hotaru, dass der Berggott einen Zauber auf ihn gelegt hat, sodass er verschwindet, sobald ihn ein Mensch berührt.
Fortan besucht Hotaru ihren neuen Freund jeden Tag wenn sie im Sommer bei ihrem Onkel zu besuch ist.
Sie wird älter und verliebt sich schliesslich in den ruhigen, sanftmütigen Gin.
Bis dann endlich der Tag kommt, an dem sie einander berühren dürfen - aber auf eine Art und Weise, die keiner von Beiden erwartet hätte.
Persönliche Meinung:
Hotarubi no Mori e ist eine wunderschöne, traurige Geschichte.
Trotz nur knappen 45 Minuten spielzeit werden die Charaktere schön eingebracht und ausgeschöpft.
Beide haben eine Hintergrundstory und einen nachvollziehbaren Charakter.
Was ich mir noch gewünscht hätte, wäre etwas mehr über Gin zu erfahren in hinsicht auf sein Leben.
Erst gegen Ende wird dies deutlich(er).
Ich bin absolut verliebt in den sanften Zeichenstil!
Die Animationen sind ruhig und schön an die Stimmung der Geschichte angepasst.
Mir hat gut gefallen, dass die Geschichte quasi als Rückblende erzählt wird, es gibt dem Ganzen noch einen Ticken bittersüsser Sehnsucht dazu.
Die wachsende Liebe zwischen den zwein kommt an manchen Stellen leider etwas zu kurz.
Dafür ist das Ende wirklich gut gelungen. Entgegen anderer Meinungen finde ich,
dass es die Story gut abrundet. Es ist kein Happy-End. Hätte ich hier aber auch zu kitschig gefunden.
Fazit:
Wunderschöner, nachdenklicher Kurzmovie!


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