Donnerstag, 20. Oktober 2016

Review | A | Dear Boys / Hoop Days



Originaltitel: Dear Boys (alternativ Hoop Days)
Season: Sommer 2003
Genres: Slice of Life, Sport, Romance, Drama
Episoden: 26
Studio: A.C.G.T.


Nach dem Manga von Hiroki Yagami.


Inhalt:
Kazuhiko Aikawa war Captain des erfolgreichen Tendoji High - Basketballteams.
Nach einem Umzug landet er an der Mizuho High, welche ein sehr erfolgreiches Frauen-basketballteam besitzt.
Das Team der Männer hingegen ist quasi inexistent.
Bestehend aus nur mehr vier Personen scheinen die verbleibenden Mitglieder jegliche Lust auf Basketball verloren zu haben.
Aber Aikawa lässt sich nicht beirren und versucht, die vier zu motivieren, das Training doch wieder aufzunehmen.


Persönliche Meinung:
Die Story ist toll.
Nichts besonderes, ein weiterer 0815-Sportanime,
aber die Charaktere sind sehr liebenswert und schön dargestellt,
eine wunderbare Geschichte über Freundschaft und Teamgeist.
Genretechnisch bin ich auch einverstanden, auch wenn die Romanzen sehr an der Oberfläche bleiben,
und Drama immer mal wieder als Versuch miteingebunden wird, aber leider nie völlig durchbricht.
Zugute halten kann man Dear Boys ausserdem das, anders als in neueren Sportanime, keiner der Figuren irgendwelche übersinnlichen Künste oder Moves entwickelt,
es bleibt alles auf dem Boden und in realem Setting.

Die Animation lässt leider arg zu wünschen übrig.
Für einen Low-Budget Anime sind sie okay, aber eben.. sie sind Low-Budget.
Es fehlen die fliessenden Bewegungen während der Turniere und es werden oft Bilder wiederholt an unterschiedlichen Stellen.
Hat mich persönlich aber nicht gross gestört, da es bei Dear Boys ohnehin mehr um die Beziehungen der Charaktere untereinander geht.

Die Musik ist super. Total passend zu den Szenen.
Auch wenn ich glaube ich so schnell kein zweites Opening und Ending finden werde,
das so ins Ohr geht wie jene von Dear Boys...^^

Fazit:
Schön für Fans von Sportanime, die keine grossartige Animation brauchen.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Review | M | Glanz der Sterne



Titel: Hoshiiro no Okurimono
Mangaka: Rei Toma (&Takuyo)
Verlag: Carlsen Manga
Anzahl Bände: One Shot
Genres: Romance, Slice of Life
Preis: 5,95 €

Inhalt:
Glanz der Sterne besteht aus drei Kurzgeschichten;

Glanz der Sterne
Ai, Shin und Seigo sind Freunde seit Kindertagen, leben sie doch in einer abgelegenen Provinz mit ihnen drei als einzige Schüler.
Doch der Lauf der Zeit schreitet unweigerlich voran, und wie sie älter werden merkt Ai, dass sich ihre Verbindung zueinander zu verändern beginnt.
Eine Wandlung, die ihr ganz und gar nicht gefällt.

Dornröschen kann nicht schlafen
Als Minori eines Tages dem schlafenden Chiharu begegnet, küsst sie ihn, ohne darüber nachzudenken.
Als sie in der darauf folgenden Hektik seine Brille zerstört, ordnet Chiharu sie fortan als seine Butlerin ab,
so lange, bis seine Brille wieder repariert ist.
Aber was passiert danach? Muss Minori Chiharus Seite verlassen?

Willkommen im "Antique Wish"
Nachdem Nishina den beliebten Tunichtgut Kaname heimlich weinen sieht,
zieht der Junge immer wieder ihre Blicke auf sich.
Eines Tages folgt sie ihm in einen Laden, in welchem Kaname offensichtlich arbeitet.
Weil sie einen teuren Ring im "Antique Wish" kaputt kriegt, beordert Kaname sie, fortan ihre Schulden im Laden abzuarbeiten.
An sich nichts Schlimmes, wäre da nur nicht Kanames absolut mieser Charakter, der die Lage eindeutig verkompliziert.


Persönliche Meinung:
Sehr schön gezeichnet!
Die Zeichnungen sind sehr auf die Charaktere zentriert, ohne viel Drumherum.
Das passt auch gut zur unschuldigen Stimmung die sich durch die Geschichten zieht.
Simple Highschool Romanzen aufgefrischt durch lockere Charaktere.
Zu allen Stories kann ich nur sagen: Schade, dass sie nur so kurz sind!
Die hätten alle einen eigenen Band verdient!

Fazit:
Für Romance/School Liebhaber eine gute Sache!

Sonstiges:
Hoshiiro no Okurimono ist ursprünglich ein PS2 Spiel, welches (bisher) nur in Japan veröffentlicht wurde.
Rei Toma hat die Originalzeichnungen zum Spiel geliefert und sich entschlossen, daraus eine Kurzgeschichte zu machen.

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Review | A | Prince of Stride: Alternative




Originaltitel: Prince of Stride: Alternative
Season: Winter 2016
Genres: Slice of Life, Sport, School, Drama
Episoden: 12 (abgeschlossen)
Studio: Madhouse

Nach dem Manga von Shūji Sogabe, Naruki Nagakawa und Yō Asahi.


Inhalt: 
Der Anime spielt in unserer Zeit, in Tokyo, wo grade die Extremsportart "Stride" alle begeistert.
Bei Stride treten zwei Teams à 6 Leuten gegeneinander an, 5 Läufer und ein Relationer.
Die Läufer bestreiten einen Staffellauf quer durch diverse Städte Japans, dabei laufen sie nicht nur und lassen knifflige Hürden hinter sich,
sie müssen sich auf und vorallem völlig auf ihren Relationer und ihre Mitläufer verlassen.
Der Relationer überblickt digital den ganzen Laufbereich und gibt den Läufern das jeweile Startzeichen.
Dabei ist Timing gefragt, denn der Lauf geht nur weiter, wenn sich der kommende Läufer mit dem folgenden per Handklatsch verbindet, und dies muss innerhalb einer gesetzten Take-Over-Zone geschehen.

Nana Sakurai ist total verzaubert als sie ein Video der Stride-Teams der Honan Academy sieht - und beschliesst, dort auch zur Schule zu gehen.
Als sie dort aber ankommt, hat der Honan Stride-Club seine beste Zeit längt hinter sich. Er besteht nunmehr aus drei Mitglieder, zu wenige um überhaupt an Turnieren teilzunehmen.
Gemeinsam mit ihrem Mitschüler Fujiwara rekrutiert Nana den ebenfalls Neu hinzugezogenen Riku Yagami, und das, obwohl dieser sich mit Händen und Füssen gegen "Stride" wehrt.
Gemeinsam versuchen die sechs, den Stride-Club von Honan wieder zu altem Glanz zu verhelfen - ihr Ziel ist das EOS; End of Summer Trial, der grösste Stride-Wettkampf der Besten Stride-Clubs von Ostjapan.
Aber der Weg dahin ist nicht nur körperlich anstrengend, sondern wartet auch mit unerwarteten emotionalen Achterbahnfahrten auf.

Persönliche Meinung:
Da ich selber wenig bis gar keine Erfahrung mit Sport im RL habe, war ich sehr misstrauisch gegenüber eines Sport-Animes.
Der Zufall und vorallem das Bild oben hatten mich auf die Spur von Prince of Stride gebracht; obwohl aus der (nicht mehr ganz) aktuellen Saison hatte ich nie davon gehört.
Aber ich finde, man sollte davon gehört haben!
Seit längerem endlich wieder ein Anime, der mich 12 Folgen am Stück an den Lappi gefesselt hat - toll!
Dabei ist es relativ schwer, zu erklären, was Prince of Stride eigentlich ausmacht.
Das Charakterdesign ist sehr schlicht und nicht unbedingt von grossem Wiedererkennungswert, da sind sogar Kuga und Mayuzumi die, abgesehen vom Haarfarbton, komplett gleich aussehen.
Einzige Ausnahme bildet der Freak aus dem Ichijyokan-Team, der aussieht wie Monobär in Menschenform - und auch Charakterlich ungefähr so drauf ist.

Aber die Persönlichkeiten sind unglaublich bunt und vielfältig, es ist quasi von allem etwas dabei.
Dabei bedienten sich die Macher gängigen High-School-Klischees, Quotenstreber, Quotenfrau und Quotensasuke.
Es ist die Art von Persönlichkeitsmischung die man auf den ersten Blick einfach liebhaben muss - aber etwas mehr Tiefgang vermissen lässt.

Generell ist Prince of Stride Storytechnisch gut, bleibt aber an der Oberfläche.
Das Konzept der Sportart "Stride" ist sehr spannend, aber in 12 Folgen werden verschiedene Storystränge angeschnitten, die alle recht hilflos wirken,
als hätten die Macher sich nicht recht entscheiden können, welche Figur sie jetzt eigentlich gerne im Vordergrund hätten.
Das Ergebnis ist nicht schlecht, es dreht sich mal um jeden der sechs Honan-Strider; persönlich hätte ich eine spezifische Hauptperson aber besser gefunden.
Das, oder noch mehr Folgen; eigentlich alle der versuchten Story-Anfänge hätten Potential!

Das Genre "Drama" habe ich selber noch vergeben, weil ich finde, trotz der fehlenden Tiefe gibt es einige Stellen, die das Attribut "Dramatisch" durchaus verdienen!
(Die Sache rund um das Vorkommnis mit Heath und Kuga wird gut aufgezogen - es hat mich in den Bann gezogen! Auch wenn die Auflösung schlussendlich enttäuschend banal war)

Ich hätte es SO grossartig gefunden, wenn die Macher wirklich den Mut gehabt hätten, das Ende offen zu lassen.
Dieses "Wir sagen euch doch noch wies ausgegangen ist" ist wieder sowas Halbgares, das sich ja leider durch den ganzen Anime zieht.

Fazit:
Solide Story, liebenswürdige Charaktere - ideal für die Abwechslung Zwischendurch. Quasi der Pausensnack unter den Animes.


Mittwoch, 28. September 2016

Review | M | Das Feld des Regenbogens



Original-Titel: Nijigahara Holograph
Deutscher Titel: Das Feld des Regenbogens
Mangaka: Inio Asano
Erscheinungsjahr: 2006
Übersetzung: Sakura Ilgert
Seitenzahl: 294
Genre: Slice of Life, Psychological
Verlag: TOKYOPOP
Preis: 14 €


Inhalt:
Das Feld des Regenbogens ist Schauplatz unzählbar vieler Dramen,
Vergewaltigungen, Prügeleien, enttäuschte Liebe, Mord.
Vier ehemalige Schulfreunde, die das selbe Trauma teilen,
vier unterschiedliche Wege ganz weit weg von sich selber.

Die innere Apokalypse, begleitet einzig von den Schmetterlingen,
welche ausbrechen aus dem Gefängnis des Wahnsinns.


Persönliche Meinung:
Ein Meisterwerk.
So verworren und undurchsichtig das frühestens beim dritten Mal durchlesen alles langsam Sinn ergibt,
eine Mischung aus Gegenwart, Vergangenheit und Traumvorstellung.
Inio Asanos einzigartige Fähigkeit,
die banale Hässlichkeit unserer Welt auf den Punkt zu bringen,
steckt in diesem Manga überall.
Die Geschichte ist von Anfang bis Ende tragisch.
Die Tragik steckt in jedem Detail der überwältigenden Zeichnungen, in jedem Dialog.

Die zutiefst verstörten Grundschulkinder wachsen heran ohne über das zu sprechen,
was in ihnen schlummert, bis es irgendwann hervorbricht, auf verschiedenen Weisen.
In Selbstmord. In Mord. In Zusammenbrüchen.

Ein Blick in die tiefsten Abgründe des menschlichen Daseins,
auf eine schockierend wunderschöne Art und Weise.

Fazit:
Empfehlenswert für alle, die mehr in Geschichten suchen.

Sonstiges:
-

Mittwoch, 21. September 2016

Review | M | Off Road Kids; Kinder ohne Obdach



Original-Titel: Bokura no Tsubasa
Deutscher Titel: Off Road Kids (Kinder ohne Obdach)
Mangaka: Akira Himekawa
Erscheinungsjahr: 2003
Übersetzung: Hirofumi Yamada
Seitenzahl: 190
Genre: Slice of Life
Verlag: TOKYOPOP
Preis: 6,50€
(Ich habe ihn für 3CHF aus einer Grabbelkiste)



Inhalt:
Koichi ist ein normaler Elfjähriger, spielt gerne Fussball und ist sehr stolz auf seinen Vater,
einen renommierten Arzt. Eines Tages fliegt er mit diesem auf die Philippinen, im Auftrag des IMS.
Das IMS ist eine Vereinigung von Ärzten, 
die kostenlos Menschen in den Elendsvierteln auf der ganzen Welt behandelt.
Nix mit Palmenstrand und Urlaub: Koichi wird mit einer völlig fremden Welt konfrontiert,
und muss feststellen, wie knallhart die Realität auf der Strasse ist.

Persönliche Meinung:
Der Manga ist gegliedert in drei Teile;
Die Philippinen (fünf Kapitel)
Vietnam (zwei Kapitel)
Afghanistan (zwei Kapitel)

Generell lässt sich sagen, der Manga ist.. süss.
Trotz des ernsten Themas behält er eine gewisse Verspieltheit,
nicht zuletzt durch die sehr schlichte Zeichenart.
Er enthält ausserdem viele Nebeninfos zu den drei Ländern und den Zuständen dort.

Die Charaktere sind grundsätzlich recht oberflächlich gehalten,
wohl auch, weil auf so wenigen Seiten einfach kein Platz ist für tiefgründigere Persönlichkeiten.
Was mich wiederum positiv überrascht hat, waren die tiefen Bindungen der Kinder zu ihren "Mitstreitern" bzw. ihren Freunden. Das kam richtig schön zur Geltung.

Dem Ganzen Genres zuzuordnen ist.. schwer.
Es hat ein bisschen dieses, ein bisschen jenes.. irgendwie alles und nix.
Ist aber auf jeden Fall Slice of Life. Mit ein bisschen Drama, ein bisschen Comedy, ein bisschen.. [...]

Persönlich finde ich die Geschichte an sich sehr gut erzählt, da sich die Geschichte aber an eher jüngere Leser richtet,ist es für mich ein wenig schwierig zu beurteilen ob der Manga sein Ziel erreicht; aber auch mit fortgeschrittenerem Alter kann man davon noch was lernen!

Fazit:
Grundsätzlich empfehlenswert für alle, die sich für Strassenkinder und deren Umstände interessieren,
oder einfach mal was Neues für zwischendurch möchten.

Sonstiges:
Entstanden ist dieser Manga aus einem Projekt mehrerer Mangakas,
die sich nach den Ereignissen vom 11. September 2001 zusammengesetzt hatten.
Das Ziel war es, jungen Lesern das Elend in anderen Ländern nahezubringen und sie aufzurütteln,
ohne belehrend wirken zu wollen.

Mittwoch, 14. September 2016

Review | A | Kurage no Shokudo



Originaltitel: Kurage no Shokudo
Englischer Titel: Jellyfish Diner
Season: Winter 2016
Genres: Slice of Life, Drama
Episoden: 1; OVA
Studio: Zexcs


Nach der Light Novel von Miyako Aoyama



Inhalt:
Eines Tages liest Arashi einen bewusstlosen Jungen am Strand auf.
Dieser behauptet, sein Gedächtnis verloren zu haben und lebt fortan im Restaurant, welches Arashi betreibt.
Doch Arashi ahnt nicht, das sein Gast sich durchaus an alles erinnert,
inklusive der Tatsache, das sich sein Zwillingsbruder vor kurzem das Leben nahm.

Persönliche Meinung:
Huh.
Die OVA ist sehr sehr ruhig und ein typischer Vertreter des SoL.
Die Story lebt weniger von den Bildern, als vielmehr von den Dialogen zwischen den Figuren.
Die Stimmung hat mir gut gefallen, es wurde nichts überdramatisiert und übertrieben tragisch dargestellt,
alles in allem wurden die Themen des OVA nüchtern und irgendwie... weich behandelt.

Ab der Hälfte wurde es dann irgendwie richtig richtig schräg,
und es ging ab da nicht mehr wirklich um den gestrandeten Jungen, sondern mehr um Arashi.
Wirklich passend fand ich den Storystrang um ihn nicht, ich hätte mir gewünscht, dass der Schwerpunkt beim Jungen bleibt.

Nichtsdestotrotz ein schöner, nachdenklicher Film, der mit 23 Minuten Länge auch nichts unnötig lang zieht.

Opening/Ending/Musik:
Ein Opening gabs nicht,
das Lied zum Abspann war, wie die Musik generell, sehr Hintergründig und ruhig.
Nichts, was einem im Ohr bleibt, aber gut zur Stimmung im OVA passt.

Fazit:
Für SoL - Liebhaber eine schöne Sache,
kann zum Nachdenken anregen - und enthält definitiv einen WTF-Moment.

Sonstiges:

-

Mittwoch, 7. September 2016

Review | A | Free!


Originaltitel: High☆Speed!
Titel Staffel 1: Free!
Titel Staffel 2: Free! Eternal Summer
Season: Sommer 2013
Genres: Slice of Life, Sport, School, Drama, Comedy
Episoden: Staffel 1: 12, Staffel 2: 13
Studio: Kyoto Animation


Nach der Light Novel von Ooji Kouji



Inhalt:

Der wasserliebende Haruka und der gutmütige Makoto sind beste Freunde seit dem Kindergarten.
Gemeinsam starten sie in der neuen Schulstufe, in derselben Klasse.
Nicht nur ihre lange Freundschaft verbindet die Beiden, sondern auch das Schwimmen.
Als Kinder traten sie gemeinsam mit ihren Freunden Nagisa und Rin in Wettkämpfen, sogenannten "medley relays" an,
und konnten eines denkwürdigen Tages siegen.
Doch dann zog Rin fort, um eine Schwimmschule in Australien zu besuchen und die vier verloren einander aus den Augen.
Umso grösser ist die Freude, als sich herausstellt, das Nagisa nun dieselbe Schule wie Haruka und Makoto besucht.
Zusammen beschliessen sie, einen Schwimmclub ins Leben zu rufen.
Doch aller Anfang ist schwer: Nicht nur des restaurationsbedürtigen Pools wegen, auch Mitgliedermangel setzt dem jungen Club zu.

Die drei scheuen jedoch keine Mühe, um endlich wieder miteinander schwimmen zu können.
Denn schliesslich ist auch Rin wieder in Japan - doch dieser zeigt seinen ehemaligen Freunden die kalte Schulter.

Persönliche Meinung:

Es ist LANGE her, seit ich einen dermassen starken Anime-Hangover hatte, wie nach Free!
Dabei ist es nicht in einem Satz gesagt, was den Anime (für mich) ausmacht.
Auf der einen Seite sind es sicherlich die Charaktere, die - vom Design her eher schlicht - jeder eine ausgeprägte Persönlichkeit besitzen,
die sich genauso ergänzen und abstossen wie das in jeder Freundschaft der Fall ist.
Und ja, auch hier treffen wir ihn wieder, den Quotensasuke.
Wobei Haruka tatsächlich gute fünf Mal ein Lächeln zeigt, ich bin begeistert!
Ich habe keine Ahnung von Schwimmen, weswegen ich nichts über die Authenzität der Sportart berichten kann.
Auf mich wirkte das alles jedoch recht plausibel.

Und diese Animationen..!
Nur allein schon das Wasser ist grossartig gezeichnet.
Es steckt ganz viel Dramatik und Zwischenmenschliche Herausforderung in diesem Anime.
Nicht nur zwischen Rin und den viern, auch zwischen Makoto und Haruka gibts ganz viel Stoff für Drama.
Und ich hab definitiv nie einen Anime gesehen, der SO viel Stoff für Fanfictions liefert wie Free!

Schön fand ich, das neben dem Schwimmen auch andere Themen ihren Platz fanden,
Rivalitäten, die Schwierigkeit eines Heranwachsenden und das eben alles irgendwann unweigerlich endet.

Mir hat auch gut gefallen, dass neben den Hauptcharakteren einige andere mitmischen dürfen,
auf die zwar nicht ganz so genau eingegangen wird, die aber mit ihrer Existenz das ganze nochmal schön auffrischen.
Ich denke da etwa an Nitori, Momo oder Coach Sasabe.
Die Lehrerin geht mir total auf die Nerven!

Opening/Ending:

Es gibt pro Staffel ein Ending und ein Opening.
Staffel 1: Opening | Ending
Staffel 2: Opening | Ending
Alle vier toll, die Videos (vorallem Ending 1) dazu sind unerwartet tiefgründig.

Fazit:

Gucken. Jetzt!
Ein Anime für alle, die auf Drama und wunderbare Freundschaften stehen.

Sonstiges:

Nihi, es lohnt sich, die OVAs und den Movie zu gucken.
Gaaanz viel Zwischenmenschliche Action!
Desweiteren gibt es tatsächlich einen Manga dazu, der aber nicht vom Autor der Light Novel stammt.
Wer Google mit "Teshirogi Shiori High Speed" füttert, wird fündig.