Mittwoch, 11. Januar 2017

Review | A | Now and Then, Here and There



Originaltitel: Ima, Soko ni Iru Boku 
Englischer Titel: Now and Then, Here and There
Season: 1999
Genres: Drama, Fantasy, SciFi, Violence, Psychological
Episoden: 13
Studio: AIC



Inhalt:
Shu wollte doch eigentlich nur mit dem hübschen Mädchen ein Gespräch anfangen, welches an seinem Lieblingsplatz plötzlich aufgetaucht ist.
Sie stellt sich als Lara-Ru vor - und wird dann urplötzlich von Kampfmaschinen und seltsamen Robotern angegriffen.
Shu, der gar nicht weiss, wie ihm geschieht, wird ungewollt mit in eine fremde Welt teleportiert,
eine Welt, die im ewigen Krieg steckt, wo Wasser zur absoluten Mangelware geworden ist und nur der Stärkste überleben kann.
Der durchgeknallte Diktator Hamdo will die Herrschaft dieser Welt an sich reissen, dafür braucht er aber Lara-Ru, welche in der Lage ist, mit ihrem Halsschmuck Wasser zu erzeugen.

Um seine Pläne umzusetzen, rekrutiert Hamdo Kinder, hunderte von ihnen, aus Dörfern, die er überfällt und hinterher abbrennt.
Auch Shu landet in dieser Kinderarmee und kriegt den harten, unbarmherzigen Alltag eines Kindersoldaten zu spüren.


Persönliche Meinung:
Ein sehr toller Anime mit viel zu wenig Bekanntheitsgrad!

Auch wenn der Zeichenstil älter ist, büsst die Geschichte deswegen absolut nicht an Stimmung ein.
Was, unter anderem, auch der grossartig ausgewählten Musik zu verdanken ist, die immer an der richtigen Stelle unterstreicht und verstärkt.

Der Hauptprotagonist ist ein solch hoffnungsloser Gutmensch das ich einige Male wirklich die Hände vor die Augen geschlagen habe,
weil daS KANN DER DOCH JETZT NICHT MACHEN, ARGH!
Aber grade seine doch sehr naive Art (mit der er aber trotzdem immer durchkommt) hat ihn für mich unheimlich sympatisch gemacht.

Auch die anderen Figuren fand ich gut inszeniert - auch wenn sehr offensichtlich dargestellt war, welche Charaktere eher Antipathie auslösen sollen,
und welche der Zuschauer ins Herz schliessen soll.

Das Thema Kindersoldaten wird ernst und glaubwürdig behandelt, ich fand es gut, dass Nabuca nicht einfach so von jetzt auf gleich sein Verhalten ablegen kann, sondern wirklich mit sich und den Gegebenheiten schwer am kämpfen ist.Es hat dem Ganzen noch einen Ticken mehr Realität verliehen.

Das Ending ist wundervoll!

Fazit:
Empfehlenswert für diejenigen, die sich gerne mit etwas ernsteren Storys auseinandersetzen.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen